
Tourenplanung
einfach und sicher machen.

Projekttyp
App Design
Rolle
UX/UI Designerin
Tools
Figma, Perplexity, ChatGPT, Claude,
Dovetail, Stitch, MidJourney, Jitter
Skills
UX Research, User Interviews, Usability Tests,
Prototyping, KI
Zeitraum
Mai 2025
Mit über 60 Outdoor-Guides wird die Planung schnell komplex. Touren, Urlaube und kurzfristige Änderungen müssen koordiniert, Informationen geteilt und ständig neue Absprachen getroffen werden. Was mit Excel-Listen und WhatsApp-Nachrichten begann, wurde zunehmend unübersichtlich und zeitaufwendig. Coordino wurde entwickelt, um genau diese Herausforderung zu lösen: eine zentrale Plattform, die Planung und Kommunikation vereint, Abläufe vereinfacht und Teams dabei unterstützt, den Überblick zu behalten.
Mission Statement
Coordino schafft einen zentralen Ort, an dem die gesamte Planung und Kommunikation eines Outdoor-Teams zusammenläuft. Touren, Verfügbarkeiten, Urlaube und kurzfristige Änderungen werden übersichtlich gebündelt, sodass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand bleiben. Coordino verbindet Organisation und Kommunikation in einer Lösung und schafft damit mehr Struktur im Arbeitsalltag.
Problem Statement
Die Planung mit über 60 Outdoor-Guides ist komplex und wird durch verteilte Informationen zusätzlich erschwert. Touren und Verfügbarkeiten werden über Excel-Listen organisiert, Änderungen über WhatsApp kommuniziert und wichtige Informationen müssen an verschiedenen Stellen zusammengesucht werden. Dadurch entstehen doppelte Arbeit, Rückfragen und Missverständnisse. Besonders kurzfristige Änderungen werden schnell zu einem hohen organisatorischen Aufwand.
Goal Statement
Ziel von Coordino ist es, die Einsatzplanung einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten. Alle relevanten Informationen sollen an einem zentralen Ort verfügbar sein und Änderungen schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. So soll weniger Zeit für administrative Aufgaben verloren gehen und mehr Raum für die eigentliche Arbeit mit den Gästen und im Team entstehen.
Personas
Lars koordiniert Guides und Abläufe im Büro, Luca führt direkt durch die Berge. Beide brauchen eine Plattform, die Planung vereinfacht, Kommunikation stärkt und mitdenkt.


UX Research
Marktübersicht
Der Markt für Mental-Health-Apps ist vielfältig und dynamisch. Von umfangreichen Plattformen mit vielen Funktionen bis hin zu spezialisierten Anwendungen, die sich auf einzelne Aspekte konzentrieren – jede App verfolgt unterschiedliche Ansätze, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden.
All-in-One Apps
Viele Funktionen: Mood-Tracking, Coaching, Therapie, Community
Ganzheitliche Betreuung über verschiedene Ebenen
Modular und personalisierbar
Oft unübersichtlich und komplex, hohe Lernkurve
Spezialisierte Apps
Fokus auf wenige Funktionen, z.B. Mood-Tracking oder Meditation
Einfach und intuitiv bedienbar
Schnell nutzbar ohne lange Einarbeitung
Begrenzte Funktion, nicht für umfassende Betreuung geeignet
Herausforderungen und Lösungen
Nutzer beklagen Überforderung durch zu viele Funktionen, eingeschränkten Zugang oder eine fehlende persönliche Ansprache. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden die häufigsten Probleme identifiziert und gezielte Lösungen entwickelt.
Stimmen von potenziellen Nutzern
Lösungen für echte Nutzerbedürfnisse
Kostenfreier Zugang für die wichtigsten Funktionen: Mit einem großzügigen, kostenfreien Angebot möchten wir mentale Gesundheit für alle zugänglich machen.
Übersichtliche Funktionen: Wir haben bewusst auf eine klare, intuitive Struktur gesetzt, damit Nutzer sich ohne Mühe zurechtfinden.
Individuelle Personalisierung: MiMa basiert auf Mood-Tracking und individuellen Empfehlungen, um auf die persönlichen Bedürfnisse jedes Nutzers einzugehen.
Feedback zu Fortschritten: Wir haben ein Fortschritts-Tracking integriert, das positive Entwicklungen sichtbar macht und motiviert.
Herzliche, persönliche Ansprache: Unser Ziel war es, ein Design und eine Kommunikation zu entwickeln, die sich warm und einladend anfühlen.
Begleittiere als Motivatoren: Spielerische, tierische Begleiter unterstützen die Nutzer und fördern die Motivation auf dem Weg zu mehr mentaler Gesundheit.
Einblicke in die ersten Wireframes




Visuelle Identität
Finaler Prototyp





MiMa – Einfach erklärt

Ausblick: Next Steps
Entwicklung einer speziellen Ansicht für die sekundäre Zielgruppe (z. B. Angehörige), die ausschließlich Zugang zu für sie relevanten Inhalten wie dem Lexikon und Notfallnummern erhält, um gezielt informiert und unterstützt zu werden.
Individualisierung der MindMates mit erwerbbaren Accessoires
Benachrichtigungssystem zur Erinnerung an Mood-Tracking und Aufgaben
Integration von Entspannungsmusik wie Regen- oder Naturgeräusche
Pro-Version: KI-Unterstützung für Tagebuch und Mood-Tracking
Pro-Version: Forum für Nutzer-Austausch


Persönliches Fazit
MiMa ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit als Team von drei Personen im Rahmen eines UX/UI-Bootcamps. Besonders spannend war für mich, mich mit einem so sensiblen Thema auseinanderzusetzen und dabei in der Gruppe unterschiedliche Perspektiven zu erleben. Als mein erstes größeres UX/UI-App-Design-Projekt habe ich viel gelernt – vor allem, mich auf die wichtigsten Kernthemen zu fokussieren und herauszufinden, was Nutzerinnen wirklich brauchen.
Am meisten bereichert hat mich die Herausforderung, die Nutzerperspektive einzunehmen und zugleich das Denken aus Sicht eines Entwicklers zu verstehen.
Unsere enge Zusammenarbeit hat gezeigt, wie wertvoll Teamwork im Designprozess ist. Dieses Projekt hat meinen Blick auf nutzerzentriertes Design nachhaltig geprägt und gezeigt, wie wichtig es ist, Forschung, Design und Technik zu verbinden, um echte Unterstützung für die Nutzerinnen zu schaffen.

Kreative Impulse gefällig?
Tee in der einen Hand, kreative Ideen in der anderen – das ist mein Rezept für gutes Design. Ob UX/UI, Webdesign oder Print – lass uns gemeinsam etwas kreieren, das sogar den Kaffee in deinem Büro neidisch macht!
©
2026
Jessica Bode.