


Deine App für mentale Gesundheit

Projekttyp
Mobile App Design
Rolle
UX/UI Designer
Fokus: UI & Gamification
Kompetenzen
Figma, FigJam, Wireframing, UX Research,
Prototyping, Usability Testing
Dauer
1 Monat
Jahr
2025
Wann hast du dir zuletzt wirklich Zeit genommen – nicht für To-Do-Listen oder Erwartungen, sondern für dich selbst und das, was in dir vorgeht? In einer Welt voller Anforderungen vergessen wir oft, auf uns zu hören und uns Raum zu geben. MiMa wurde geschaffen, um genau diesen Raum zu öffnen: eine App, die uns ohne Druck und Verpflichtungen begleitet, unsere Gedanken zu ordnen, Ängste besser zu verstehen und bewusster zu leben. Mehr als nur ein Begleiter – ein sicherer Ort, der Orientierung, Unterstützung und Freude bietet.



Mission Statement
In einer hektischen Welt bietet MiMa einen Raum, um innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich selbst besser zu verstehen. Die liebevollen MindMates – digitale Begleiter, die stets an der Seite der Nutzer sind – helfen dabei, Ängste zu bewältigen, Gedanken zu sortieren und mehr Achtsamkeit in den Alltag zu bringen. Mit ihrer einfachen, intuitiven Gestaltung und einer vertrauensvollen Atmosphäre bietet MiMa nicht nur Orientierung und Unterstützung, sondern wird zu einem Freund, der mentale Gesundheit nachhaltig stärkt und Freude schenkt.
Problem Statement
Im schnelllebigen Alltag fehlt vielen Menschen oft der Raum und die Zeit, um ihre Gedanken zu ordnen, Ängste zu verarbeiten und sich selbst besser zu verstehen. Die bestehenden digitalen Angebote sind häufig zu komplex, unpersönlich oder bieten keine kontinuierliche, empathische Begleitung. Dadurch bleiben viele Nutzer*innen mit ihren mentalen Herausforderungen allein, was zu Stress oder Überforderung führt.
Goal Statement
Das Ziel von MiMa ist es, eine zugängliche und liebevoll gestaltete App zu schaffen, die Nutzer mit ihren MindMates als empathische Begleiter durch den Alltag unterstützt. Sie hilft, Ängste zu bewältigen, Gedanken zu ordnen und Achtsamkeit zu fördern – auf einfache und intuitive Weise. MiMa möchte einen sicheren Raum bieten, der mentale Gesundheit stärkt und Orientierung gibt, wann immer Unterstützung gebraucht wird.
Zielgruppe
Um den größtmöglichen Nutzen für die Nutzer zu schaffen, richtet sich MiMa an zwei klar definierte Zielgruppen. Die App unterstützt Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und bietet für jeden, der sie nutzt, einen individuellen Mehrwert.
Dabei unterscheiden wir zwischen:
Primär
Junge Erwachsene, 15–29 Jahre
Menschen, die Unterstützung bei ihrer mentalen Gesundheit suchen und aktiv Werkzeuge zur Selbsthilfe nutzen möchten.
Sekundär
(Junge) Erwachsene, ab 30 Jahre
Familienmitglieder, die die primäre Zielgruppe begleiten und fördern möchten.





UX Research
Marktübersicht
Der Markt für Mental-Health-Apps ist vielfältig und dynamisch. Von umfangreichen Plattformen mit vielen Funktionen bis hin zu spezialisierten Anwendungen, die sich auf einzelne Aspekte konzentrieren – jede App verfolgt unterschiedliche Ansätze, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden.
All-in-One Apps
Viele Funktionen: Mood-Tracking, Coaching, Therapie, Community
Ganzheitliche Betreuung über verschiedene Ebenen
Modular und personalisierbar
Oft unübersichtlich und komplex, hohe Lernkurve
Spezialisierte Apps
Fokus auf wenige Funktionen, z.B. Mood-Tracking oder Meditation
Einfach und intuitiv bedienbar
Schnell nutzbar ohne lange Einarbeitung
Begrenzte Funktion, nicht für umfassende Betreuung geeignet


Herausforderungen und Lösungen
Nutzer beklagen Überforderung durch zu viele Funktionen, eingeschränkten Zugang oder eine fehlende persönliche Ansprache. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden die häufigsten Probleme identifiziert und gezielte Lösungen entwickelt.
Stimmen von potenziellen Nutzern
Lösungen für echte Nutzerbedürfnisse
Kostenfreier Zugang für die wichtigsten Funktionen: Mit einem großzügigen, kostenfreien Angebot möchten wir mentale Gesundheit für alle zugänglich machen.
Übersichtliche Funktionen: Wir haben bewusst auf eine klare, intuitive Struktur gesetzt, damit Nutzer sich ohne Mühe zurechtfinden.
Individuelle Personalisierung: MiMa basiert auf Mood-Tracking und individuellen Empfehlungen, um auf die persönlichen Bedürfnisse jedes Nutzers einzugehen.
Feedback zu Fortschritten: Wir haben ein Fortschritts-Tracking integriert, das positive Entwicklungen sichtbar macht und motiviert.
Herzliche, persönliche Ansprache: Unser Ziel war es, ein Design und eine Kommunikation zu entwickeln, die sich warm und einladend anfühlen.
Begleittiere als Motivatoren: Spielerische, tierische Begleiter unterstützen die Nutzer und fördern die Motivation auf dem Weg zu mehr mentaler Gesundheit.


Einblicke in die ersten Wireframes




Visuelle Identität von MiMa
Finaler Prototyp





MiMa – Einfach erklärt

Ausblick: Next Steps
Entwicklung einer speziellen Ansicht für die sekundäre Zielgruppe (z. B. Angehörige), die ausschließlich Zugang zu für sie relevanten Inhalten wie dem Lexikon und Notfallnummern erhält, um gezielt informiert und unterstützt zu werden.
Individualisierung der MindMates mit erwerbbaren Accessoires
Benachrichtigungssystem zur Erinnerung an Mood-Tracking und Aufgaben
Integration von Entspannungsmusik wie Regen- oder Naturgeräusche
Pro-Version: KI-Unterstützung für Tagebuch und Mood-Tracking
Pro-Version: Forum für Nutzer-Austausch


Persönliches Fazit
MiMa ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit als Team von drei Personen im Rahmen eines UX/UI-Bootcamps. Besonders spannend war für mich, mich mit einem so sensiblen Thema auseinanderzusetzen und dabei in der Gruppe unterschiedliche Perspektiven zu erleben. Als mein erstes größeres UX/UI-App-Design-Projekt habe ich viel gelernt – vor allem, mich auf die wichtigsten Kernthemen zu fokussieren und herauszufinden, was Nutzerinnen wirklich brauchen.
Am meisten bereichert hat mich die Herausforderung, die Nutzerperspektive einzunehmen und zugleich das Denken aus Sicht eines Entwicklers zu verstehen.
Unsere enge Zusammenarbeit hat gezeigt, wie wertvoll Teamwork im Designprozess ist. Dieses Projekt hat meinen Blick auf nutzerzentriertes Design nachhaltig geprägt und gezeigt, wie wichtig es ist, Forschung, Design und Technik zu verbinden, um echte Unterstützung für die Nutzerinnen zu schaffen.

Kreative Impulse gefällig?
Tee in der einen Hand, kreative Ideen in der anderen – das ist mein Rezept für gutes Design. Ob UX/UI, Webdesign oder Print – lass uns gemeinsam etwas kreieren, das sogar den Kaffee in deinem Büro neidisch macht!
©
2026
Jessica Bode.